Rund um meinen Hausbau

Der Anfang

Ich habe mich auf das Experiment eingelassen ein Haus zu bauen. Da das ganze sicher auch zu einem Abenteuer wird, will ich hier den aktuellen Stand dokumentieren.

Und nun beginnt es ... (25.5.2009)

Die unberührte Baustelle (17.6.2009)Alle Unterlagen sind zusammen (was da für eine Menge Papier produziert wurde). Heute endlich habe ich den Bauantrag gestellt. Nun kann es demnächst los gehen.

Mit der Wahl der Baufirma habe ich mir etwas Zeit gelassen. Im Moment sind noch zwei Firmen im "Rennen", wobei ich die Planung und den Bauantrag bereits mit einer der beiden Firmen gemacht habe. Eins steht aber schon fest: Es wird ein Holzhaus! Demnächst folgen auch ein paar Bilder. Spätestens beim Kellerbau wird es hier auch bunt werden, nun erstmal nur ein Bild vom Bauplatz mit aktuellem Bewuchs.

Nun haben wir ein Loch ... (10.8.2009)

Endlich haben nun die Erdbauarbeiten begonnen. Am 6.8.2009 wurde die Baustelle eingerichtet und das Schnurgerüst eingemessen und am 7.8.2009 begann der Bagger. Nun ist schon ein ansehnliches Loch entstanden und wir sind "steinreich". Zumindest brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, daß der Boden nicht tragfähig wäre. Einen großen Haufen Steine haben wir uns schon bei Seite geschafft: Der wird demnächst eine Trockenmauer am Kelleraußenaufgang werden. Ich weiß nur noch nicht, wie ich die großen Steine klein - oder wenigstens bewegt bekomme.
Morgen soll das Fundament und die Entwässerung gelegt werden und diesen Donnerstag ist schon die Bodenplatte angesagt.Jetzt geht es wirklich zügig los.

Die ersten Anschlüsse sind gemacht (12.8.2009)

Die ersten Anschlüsse sind gemacht. Der Revisionsschacht ist gesetzt und an den Kanal angeschlossen und die Zisterne ist auch schon eingebaut. Heute kamen (bzw. kommen noch) die restlichen Entwässerungsleitungen unter die Bodenplatte und die Sauberkeitsschicht damit morgen Fundament und Bodenplatte betoniert werden können. Nun geht es wirklichzügig voran. Bisher gibt es auch noch keine Probleme (abgesehen von 6 Kipperladungen Felsen gestern), ich hoffe, es geht so weiter.

Ab jetzt geht's wieder aufwärts - die Bodenplatte ist fertig (13.8.2009)

Im Moment geht es rasant vorwärts. Heute wurde die Bodeplatte gegossen. Glücklicherweise gibt es in Möckmühl ein eigenes Betonwerk - sonst wäre es wohl nichts geworden. Der Betonlieferant hatte sich den falschen tag notiert. Auch das Fundament für den Schichtspeicher ist nun mit fertig - er kommt nächste Woche. Im Fundament wurde eine 6cm starke Isolierungsschicht aus Styrodur verbaut. Im Bereich der Kellertreppe ist das Fundament knapp 80cm tief (als Frostschutz).

Der Keller wächst (18.8.2009)

Die Kelleraußenwände sind fast fertig. Nach einer Fehllieferung Steine kam am Dienstag endlich die richtige Sorte und von da an ging es zügig zru Sache. Süd- und Ostwand des Kellers sind fertig, Nord- und Westseite folgen am Mittwoch.
Heute kam allerdings ein Nachtragsangebot aufgrund schwierigerer Bodenklasse: Der Erdbauer war der Meinung, nur auf Bodenklasse 6 und 7 gestoßen zu sein und will nun natürlich mehr Geld: knapp 8000€ mehr, als kalkuliert. Ich hoffe, ich kriege es irgendwie wieder rausgerechnet.Jetzt, und am Wochenende sind die ersten ungeplanten Eigenleistungen (Handlangerdienste auf der Baustelle und Streichen der Balken). Vielleicht kriege ich so einenTeil der Mehrkosten aufgefangen.

Nun kann das Haus bald kommen (24.8.2009)

Der Keller ist fast fertig, die Deckenplaten liegen schon. Am 25.8. kommt der Beton und dann wird langsam wieder verfüllt. Elektroinstallation ist auch schon festgelegt. Ich hoffe, da haben wir nichts vergessen. Unser Muskelkater wird hoffentlich bald wieder besser werden - wir haben uns entschlossen einen Teil der Kaufsumme durch Eigenleistugn wieder einzusparen und kräftig mit gemauert, Steine geschleppt und Fugen verfüllt.
Am Wochenende waren wir im Werk und haben unser Häuschen angesehen und Balken und Sichtschalung zweimal gestrichen. 60 m2 sind eine ziemlich große Fläche und 7,5l Lasur doch Einiges an Farbe.
Im Werk werden heute die Wände fertig gestellt, auf der Baustelle kommen Leerrohre und Bewehrung in die Decke.

Der Keller ist (fast) fertig (27.8.2009)

Nun ist dert Rohbau für den Keller fast beendet. Nur noch an einer Seite verfüllen dann kann das Haus kommen.
Der Keller wurde die letzten Tage grundiert, zweimal mit Dickschichtisolierung abgedichtet und eine Geodränage (Noppenfolie) wurde angebracht. Um die Bodenplatte wurde eine Ringdränage eingebaut und mit Kies verfüllt sowie mit einer Fliesschicht geschützt. Danach begann das Verfüllen mit lagenweisem Verdichten und der Einbau der Regenwasserleitungen und der Anschluß an die Zisterne. Aufgrund einer geplatzen Leitung beim Bagger wurde das Verfüllen aber vorzeitig beendet und wird kommenden Montag fortgesetzt und hoffentlich abgeschlossen.
Da das Erdbauunternehmen die Baugrube sehr großzügig ausgehoben hat und auch die Hangneigung eher etwas flach interpretiert hat, ist mehr Verfüllmaterial als berechnet benötigt worden. Hier wird es nun wirklich das erste Mal teurer. Die Nachforderung des Erdbauers kann voraussichtlich abgeschmettert werden. Vielleicht ist es auch möglich, aufgrund der zu großen Baugrube eine Minderung zu erreichen.

Das Haus kommt! (2.9./3.9.2009)

Bisher geht alles doch sehr schnell. Anfang September wird das Haus geliefert und aufgestellt. Alles in Allem zwei Tage bis das Dach dicht ist. Leider hat es am 3.9. geregnet so daß die Innenkonstruktion doch naß geworden ist. Da die Fenster mit ziemlicher Verspätung kommen werden, konnte das Haus aber wieder gut austrocknen. Außerdem ist ja September noch nicht die "kalte" Jahreszeit.

Die Dachbalken und die Schalbretter haben wir am Wochenende vor der Lieferung im Werk selbst mit Holzlasur der Firma Kreidezeit eingelassen. Das hat uns nachher viel Arbeit erspart (es waren nur noch einige Stellen nachzubessern - es streicht sich einfach besser auf ebener Erde) und wir hatten die Qualität des Anstrichs und die Farbauswahl selbst in der Hand. Wir haben - wo immer es möglich war - Naturfarben eingesetzt. Diese Farben werden heutzutage von Firmen nur mit Widerstand eingesetzt (ich nehme an, wegen der langen Trockenzeiten).

Nun sieht man auch den Haustyp gut (und wir bereuen es nicht!). Das Haus ist ein Holzhaus (im Holzständerbau) mit Teilvorfertigung. Den Innenausbau erledigen wir zum größten Teil selbst: Ich habe fast 2 Monate Urlaub zusammengespart der auch draufgehen wird. Die Wände sind als leere Rahmen geliefert worden und auf der Baustelle nach dem Austrocknen mit Zellstoffflocken gefüllt worden. Als Dampfbremse kommen OSB-4-Platten zum Einsatz.

Irgendwie erinnert das Haus - so unverputzt - an einen überdimensionierten Pappkarton. Schon eine Woche danach (am 7.9.2009) war Richtfest (mit fertig gedecktem Dach).

Die Fenster werden eingebaut (22.9.2009)

Knapp 20 Tage nach Aufstellen des Hauses werden endlich die Fenster eingebaut. Bis dahin war es eine sehr zugige Angelegenheit. Hauptsächlich die Ferienzeit hat wohl zu der Verzögerung geführt. Wir haben uns für Holzfenster aus Lärchenholz entschieden. Die Rahmen haben wir geschafft, am Wochenende vor dem Einbau zu streichen - die Fensterflügel leider nicht. Es wäre auch hier schön gewesen wenn wir die Fenster vor dem Zusammenbau im Werk hätten streichen können - so in fertigem Zustand war es etwas mühsam und Kleckern konnte doch nicht ganz vermieden werden. Außerdem hält die Farbe an Stellen die mit Silikon beschmiert sind nicht - es half also nur Abschleifen.

Auch die Fenster wurden mit einer standölbasierten natürlichen Holzlasur behandelt. Wir werden sehen, ob die Pflege wirklich einfacher ist als bei den Kunstprodukten heutiger Tage.

Der nächste Teil der Heizung kommt (28.9.2009)

Heute kam der nächste Teil der Heizung: Die Solarzellen wurden montiert. Die Lage des Hauses (eine Dachfläche mit 45° Dachneigung genau nach Süden) hat diese Art der Wärmegewinnung praktisch "erzwungen". Mit der Heizung sind wir wieder unkonventionelle Wege gegangen - bisher hat sich das aber durchaus bewehrt.

Die Heizungsanlage wurde von einem lokalen Heizungsbauer errichtet und frei vergeben (ist nicht Lieferumfang des restlichen Hauses).

Unsere Heizung hat als Wärmelieferanten die große Solarfläche (15 m2) und einen sehr kleinen Gasbrennwertkessel (leider gibt es da eine Untergernze). Die Wärme wird in einem 1000 l Schichtspeicher "gelagert" und sowohl zur Heizungsunterstützung als auch für die Warmwasserbereitung verwendet. Es hat uns schon etwas erstaunt, daß die Solarfläche an einem sonnigen Wintertag im Dezember in der Lage war, den Speicher nicht nur auf einer hohen Temperatur zu halten sondern auch (trotz laufender Heizung) leicht zu erwärmen! Ich bin auf die Verbräuche gespannt wenn die Heizung einmal richtig eingestellt sein wird und vor allemd ie Rohrleitungen isoliert sein werden.

Die Installationsebene wird geschlossen (14.10.2009)

Die Kabel sind weitgehend verlegt und wir haben begonnen die Installationsebene zu schließen. Es war zwar eigentlich nicht so geplant, nur nachher durchaus praktisch, daß wir auch die Rahmenkonstruktion der Installationsebene selbst eingebaut haben. So konnten wir die Heizung freier planen: Wir heizen in fast allen Räumen mit einer, in der Installationsebene eingebauten, Fußleistenheizung. Im Erdgeschoß haben wir die Heizung an allen Außenwänden vorgesehen, im Dachgeschoß nur an den Giebelseiten. Nach den Maßen des Heizungsbauers haben wir an den Wänden mit Heizung eine - in den ursprünglichen Plänen nicht vorgesehene - Querlattung angebracht, die die spätere Heizungsmontage sehr stark vereinfacht hat.

Die Installationsebene wurde nach Verlegen der Elektrokabel und Wasserleitungen mit Holzfasermaten gedämmt und anschließend mit Gipsfaserplatten verkleidet. Das Schneiden dieser Platten ist eine echte Schweinerei - der Lohn sind aber schöne glatte Wände.

Der Estrich in Keller und Küche kommt (13.11.2009)

Nun kommt endlich der Estrich im Keller. Ich habe mich überreden lassen, in der Küche auch Zementestrich legen zu lassen - das würde ich heute nicht mehr machen ...

In Flur und Bad liegt Trockenestrich (mit Fußbodenheizung) und in der Küche Zementestrich. So ganz gleichmäßig ist es uns nicht gelungen die Fußbodenhöhen auszugleichen. Es sind zwar nur 2 mm, aber man sieht es. Es wäre wohl besser gewesen, den gleichen Aufbau wie im Flur (nur ohne Fußbodenheizung) zu realisieren.

Die Wahl des Zementestrichs in der Küche hatte noch eine Nebenwirkung - da unsere Küche vor Weihnachten kommen sollte und der Estrich trocknen muß, hatten wir nur die Wahl: Sofort Fliesen legen oder 6 Wochen warten. Zu dem Zeitpunkt wußten wir noch nicht, daß die Küche auch ca. 6 Wochen Verspätung haben wird ...

Das Wochenende war also durch Fliesenlegen ausgebucht (inkl. Crashkurses im Legen von Bodenfliesen). War eigentlich erfolgreich und wir sind nun ein eingespieltes Team im Fliesenlegen :-)

Die Zimmerdecke wird verkleidet (20.11.2009)

In Küche und Wohnzimmer war uns die offene Holzbalkendecke zu viel Holz. Deshalb haben wir uns entschieden, in den beiden Räumen eine halboffene Decke mit weißer Ausfachung anzubringen. Eigentlich wäre es praktisch gewesen, das vor dem Fliesen zu machen aber manchmal kommt es anders als man denkt.

Die Verkleidung besteht einfach aus an den Balken angeschraubten Dachlatten die dann von unten mit Gipsfaserplatten verkleidet wurden. Nach dem Spachteln wurden die Platten dann mit Kasienmarmormehlfarbe gestrichen, die Balken werden mit Lappenwachs behandelt. Einfach aber wirkungsvoll.

Die Fußböden werden gelegt (19.12.2009)

Abgesehen von Küche, Flur und Bädern haben wir uns in allen anderen Räumen dafür entschieden, Massivholzdielen zu verwenden. Eigentlich wollten wir die Dielen in den beheizten Räumen einige Tage aklimatisieren lassen, nur kamen sie so spät, daß das im Erdgeschoß nicht mehr möglich war. Wir mußten sie daher nur zwei Tage nach der Lieferung verlegen. Dieser Zeitdruck hat uns etwas größere Ritze als notwendig beschert. Im Dachgeschoß, wo wir uns Zeit lassen konnten, sieht es deutlich besser aus. Die Lehre daraus: Dielen immer ausgepackt in 2 Wochen aklimatisieren lassen bevor sie verbaut werden!

Der Fußbodenaufbau im Erd- und Dachgeschoss unterschieden sich auch ansonsten noch (insbesondere wegen der unterschiedlichen Anforderungen an die Trittschall- und Wärmedämmung). Im Erdgeschoss haben wir eine Kreuzlattung aus 6x6 cm KVH gebaut mit Holzfaserdämmatten zwischen der Lattung. Die Kellerdecke war recht glat, so daß nur wenig ausgeglichen werden mußte. Anschließend wurden die Dielen direkt (durch die Feder) auf die Lattung geschraubt.Ganz altertümliche Bauklammern (selbst gebaut) halfen uns beim Spannen der Dielen sehr (was man von dengeborgten Spangurten nicht sagen konnte). Manchaml sind die alten Techniken doch die Besseren ...

Im Dachgeschoß besteht der Fußbodenaufbau aus einer 3cm starken Wabenschüttung (auf Rieselschutzfolie), einer anschließenden Dämmung mit Styropor und festen Holzfaserdämmatten zwischen die zur Befestigung der Dielen Dachlatten gelegt wurden. Ich weiß zwar nicht warum, aber trotz gleichem Fußbodenaufbau ist es uns nicht gelungen, in allen Räumen den Fußboden auf die gleiche Höhe zu bringen ...

Die Dielen wurden zum Abschluß mit Hartwachsöl behandelt.

Weihnachten (24.12.2009)

Ganz hat es nun nicht mehr geklappt zu Weihnachten einzuziehen. Es lag nicht an Überschätzung mit den Eigenleistungen sondern an unerwartet langen Lieferzeiten und verschlampten Bestellungen: Wir haben viel Zeit damit verbracht, auf Material zu warten und hinterherzutelefonieren. Eine Duscharmatur haben wir (Mitte Januar) immer noch nicht. Der Hersteller ist gerade dabei, die Bestellungen von September auszuliefern - und da sprechen alle von Rezession!

Positive Überraschungen gab es aber auch: So haben wir ein ansonsten funktionierendes Bad (abgesehen von der Duscharmatur) und vor allem eine Toilette, Heizung und Warmwasser und Strom in den meisten Räumen. Für Mitte Januar ist Bauteilabnahme geplant. Leider mit wesentlich mehr Mängeln als angenommen - wobei die Mängel fast ausschließlich darauf beruhen, daß diverse Gewerke nicht aus der Knete kommen und ihre Arbeit nicht rechtzeitig fertiggestellt haben. Qualitätsmängel halten sich in Grenzen.

Der Außenputz fehlt noch (es ist nur der Grundputz), der wird irgendwann im Frühjahr kommen. Das was aber am meisten stört sind die fehlenden Haustüren. Gerade bei dem frühen Wintereinbruch ist die Bautür sehr unpraktisch: Wir hatten Schneewehen im Haus.

Die Treppe ist mitlerweile auch fertig, ich habe aber noch kein Bild gemacht. Hier daher erst der Stand vom 17.12.2009. Sie wurde noch vor Weihnachten fertig. Das Treppenhaus ist vorgestrichen - der Putz muß noch kommen (wenn dieHaustüren drin sind). Im Erdgeschoß sind alle Räume tapeziert bzw. gefliest, die Elektrik ist fast vollständig (leider nur fast, der Keller fehlt noch, die Elektrik in den Fluren kam am 14.1.2010).

Bauabnahme (19.1.2010)

Auch wenn es noch eine ganze Reihe Restarbeiten gibt, haben wir eine Bauabnahme angesetzt und durchgeführt. Wir haben dazu den Architekten gewonnen der die Ursprungspläne erstellt hat. Richtig große Probleme gab es nicht, hauptsächlich wurden die noch zu erledigenden Restarbeiten festgestellt und terminiert.Wir können nun endlich umziehen (wird auch Zeit, da unsere Wohnung zum 31.1. gekündigt ist).

In der mit durchgeführten Thermografie wurde der Unterschied zwischen Zweifachverglasung (Giebelfenster (bauseits, war schon vorhanden)) und Dreifachverglasung (übrige Fenster) sichtbar. Insgesamt übertrifft der Bau die Planung: Wir haben KfW40-Standard erreicht (KfW60 war beantragt). Schade, daß man den Kredit nicht mehr umstellen kann ...

Am 22.1.2010 wurde nun auch die Elektrik fertig (d.h. es gibt noch ein paar Kleinigkeiten zu reparieren). Der Keller hat Licht und Strom, Kraftstrom ist angeschlossen und wir haben eine Klingel. Antennen und Netzwerkverkabelung ist auch fertig, überprüfen müssen wir aber alles noch. Achja, Telefon und DSL funktionieren auch. In dem Wohngebiet waren aber leider nur DSL3000 möglich. Die Post kommt auch schon an (Briefkasten ist eingeweiht) und nächste Woche wird umgezogen.

Endlich kommt der Außenputz (24.3.2010)

Nachdem der Winter doch etwas länger gedauert hat als geplant, kommt nun endlich der Außenputz. Der Grundputz war ja bereits im Herbst gekommen, nur der Feinputz und der Schlußanstrich fehlten noch. Wir bekommen den Feinputz bereits in einer Farbe die der endgültigen Hausfarbe sehr änlich ist (nur etwas greller als geplant). Unser Steinhaufen ist auch noch da, sobald das Wetter mitspielt, machen wir uns an den Kellereingang.

Wann allerdings der Sockelputz kommt, steht im Moment in den Sternen. Weder einen Termin noch eine Bedingung dafür wurde uns bisher genannt, so bleibt der Keller weiterhin unverputzt.

Fertig verputzt! (9.4.2010)

Nun hat das Wetter doch noch einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, es ging aber trotzdem zügig weiter. Heute wurde das gesamte Haus (außer dem Keller) nochmal mit der endgültigen Farbe gestrichen - das Treppenhaus zwei Farbtöne dunkler - und die Faschen wurden wieder weiß gepinselt.Nun hat es endlich die Farbe, die wir uns ausgesucht haben. Bis zum Gerüstabbau wird es aber noch etwas dauern (bis zum , so daß wir mit den Außenanlagen noch nicht weitermachen können.

Bau der Kellertreppe (19.4.2010)

Nachdem nun endlich das Gerüst weg ist, können wir uns um den Außenbereich kümmern. Wichtigste Aktion der nächsten Wochen ist es, den Graben vor der Haustür weg zu bekommen. Ist zwar teilweise romantisch mit der Zugbrücke am Eingang, nur der Hang ist langsam der Meinung wegbröckeln zu müssen.

Als Erstes kommt die Kelleraußentreppe. Hier haben wir uns eine etwas außergewöhnliche Lösung einfallen lassen, teilweise durch die horrenden Preise einer Betonfertigtreppe getrieben:

Wir bauen die Treppe selbst! Der Unterbau besteht aus zwei Reihen Kalksandsteinmauer die gleichzeitig als Lager für die Treppenstufen dienen. Die Treppenstufen selbst bestehen aus Bordsteinkanten - "schmale" 20cm breite Bordsteinkanten als Setzstufen und den richtig schweren 30cm breiten Bordsteinkanten als Trittstufen. Mehr als 5 Stufen pro Tag schaffen wir zu zweit aber nicht (und das Fitnessstudio können wir uns auch sparen bei 56 kg Gewicht!.

Unsere Trockenmauer wächst (25.4.2010)

Nachdem nun die Treppe steht, können wir uns endlich an die Mauer machen. Noch glauben wir, daß unsere Steine reichen. Zum Verfüllen und als Frostschutzschicht lassen wir uns Schotter kommen. Wir werden insgesamt 30t Schotter in unserem Burggraben verstecken. Schade, daß wir im Garten nicht an die Erdschicht herankommen (da liegt noch der Steinhaufen). Die Mauer wird für die nächsten 6 Wochen unsere Hauptbeschäftigung (wenn wir nicht gerade unseren Rücken wieder instandsetzen.

Die Mauer ist am 2.6.2010 so weit fertiggestellt, daß wir uns an den Rest der Gartengestaltung machen können. Immer wenn Platz war, haben wir die Trockenmauer bereits bepflanzt - so sieht sie noch besser aus.


Letzte Änderung: Donnerstag, 15. Juli 2010; Volker Schmidt